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03
Juni
2012

Marburg, Deutschland

Von 13:00 bis 18:00
Neu: Breitensportgruppe in der Schwimmabteilung. Eine solche Gruppe für Jugendliche ab 12 Jahre war schon immer angedacht, scheiterte aber immer wieder an fehlenden Wasserzeiten. Nun mit der Eröffnung des Hallenbades in Wehrda ist es soweit. Die Gruppe ist offen für alle Mitglieder unter 18 Jahren, die ganz einfach nur Spaß am Schwimmen haben und dabei auch noch etwas für die Fitness machen wollen.

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Guter Saisonstart für VfL Schwimmer in Eschborn. Nach einer kurzen Weihnachtspause ging es zum Saisonauftakt nach Eschborn. 19 Vereine nutzten die Veranstaltung zum ersten Test. Mit über 1800 Einzel- und 21 Staffelmeldungen war die 35. Auflage des Int. Schwimmfestes  des SCW Eschborn am Limit, vorgezogene Anfangszeiten halfen da wenig. Umso erfreulicher die guten Zeiten und Platzierungen. Insgesamt gab es für die Marburger beim der hochkarätig besetzten Saisonauftakt 10x Gold sowie jeweils 7x Silber und Bronze.

Im Jahrgang 2002 startete für den VfL 1860 Marburg Eva Verstappen. Bei ihren fünf Starts sicherte sie sich am Ende einen kompletten Medaillensatz. Zum Sieg reichte es über 100m Brust (1:51,29). Mit ihrer punktebesten Leistung ging es ging über 50m Brust (0:51,40) zu Silber, während die persönliche Bestzeit von 1:45,74 Min. im 100m Lagenschwimmen zur Bronzemedaille reichte.

Mit Malin Laubner, Julia Preis und Diana Padva gingen im Jahrgang 2000 auf Medaillenjagd. Rückenspezialistin Malin Laubner trat mit fünf
persönlichen Rekorden die Heimreise an. Über 50m Brust sorgte sie für eine Überraschung. In 0:46,34 Min. schwamm sie zur Bronzemedaille. Ebenfalls eine gute Frühform bewiesen Julia und Diana. Bei beiden lag der Fokus auf den 800m Freistil, als Test für die anstehende DMS (Deutsche Mannschaftsmeisterschaft). Von Beginn an setzten sich beide an die Spitze und machten Gold und Silber unter sich aus. Mit 11:27,98 Min. ging der Sieg an Diana, Julia kam als Zweite in 11:39,19 Min. ins Ziel. Fischte Julia über 200m Freistil (2:43,78) und 200m Rücken (3:04,06) weitere Silbermedaillen aus dem Wasser, so ging es für Diana über 50 und 100m Schmetterling (0:40,88/1:30,64) zu Bronze.

Paul Verstappen und Hanna Benenson zeigten sich im Jahrgang 1999 als eifrige Medaillensammler. Paul stieg mit Platz 4 über 200m Freistil (2:42,63) in den Wettkampf ein. Auf den Bruststrecken gab er dann richtig Gas. In neuer pers. Rekordzeit von 1:26,95 Min. schwamm er souverän zu Gold. Im 50m
Sprint war er dann ebenso wenig zu schlagen wie auf der 200m Strecken.  Mit 0:39,98 Min. bzw. 3:07,96 Min. stand er am Ende ganz oben auf dem Treppchen. Mit einem Sieg stieg Hanna in den Wettkampf ein. Über 100m Lagen lag sie am Ende mit 1:20,97 Min. klar auf Goldkurs. Fehlte ihr jeweils mit Rang 4 über 100m Schmetterling und 800m Freistil Frische und Fortune, so ging es dann in den Sprintstrecken über 50m Freistil und 50m Schmetterling deutlich besser. Schwamm sie über  Schmetterling in 0:37,09 Min. zu Bronze, so konnte sie sich im Freistilsprint mit guten 0:32,02 Min. eine weitere Goldmedaille sichern.

Alles andere als prickelnd der Einstieg in den Wettkampf von Mathias Jost (Jg. 98), der über 100m Brust disqualifiziert wurde. Im weiteren Verlauf zeigte sich, dass die Disqualifikation als Weckruf gewirkt hat. Im 50m Brustschwimmen ging es in Bestzeit zu Gold. Obwohl er über 150m Freistil mit Rang 5 jede Menge Körner gelassen hatte ging es dann über 200m Brust und 50m Freistil zu Bronze und Silber.

Ganz anderes der Verlauf bei Lara Lindner (Jg. 96), die mit einem Sieg über 100m Brust in den Wettkampf einstieg. Hinten heraus  fehlte das etwas die Kraft, über 100m Rücken kam sie als Vierte noch einmal in Medaillennähe.

Einen kompletten Medaillensatz mit nach Hause nehmen konnte Dominik Plamper (Jg. 97).  Gleich beim ersten Rennen über 100m Lagen gelang dem VfLer eine Punktlandung. In persönlicher Bestzeit von 1:14,66 Min. ging es zu Gold. Über die anschließenden 200m Freistil war Dominik mit 2:18,52 Min. und Rang 4 im Soll. Über 1500m Freistil ging es dann zu Bronze, hier fehlte deutlich noch die Frische. Im abschließenden Freistilsprint war er dann wieder voll da, mit der Zeit von 0:28,57 Min. musste er  sich nur dem Fechenheimer Stromberg geschlagen geben.

VfL 1860  Marburg I : Hanauer THC II

Erfreulicher Rückrundenauftakt für Marburger Herren – 22:6 Sieg gegen Hanauer THC II

Wenn der Tabellenführer auf das Tabellenschlusslicht trifft, sind die Erwartungshaltungen groß. So musste beim Rückrundenauftakt am Sonntag für den VfL Marburg gegen die Gäste aus Hanau ein Pflichtsieg her: Das Resultat war mehr Kür als nur Pflicht.

Die Hausherren übten zwar von Beginn an den erwarteten Druck aus, konnten aber drei hochprozentige Chancen von halb rechts nicht zur Führung nutzen. Die Erlösung kam in der 5. Minute durch einen Eckentreffer von Moritz Grosser. Doch Hanau setzte noch motiviert dagegen und konnte gelegentliche Stellungsfehler der Gastgeber erkennen und zum Ausgleich nutzen. Als nach einem erneuten Ausgleich der Gäste zum 2:2 die Marburger innerhalb von fünf Minuten eine Führung von 6:2 erspielen konnten, schien das Spiel in den Köpfen schon entschieden zu sein. Denn der  Gesamteindruck blieb bis zum Schlusspfiff derselbe: Marburg kontaktete die Bälle in den eigenen Reihen selbstbewusst und phasenweise fehlerfrei – selbstverständlich mit einem deutlichen Torvorsprung und dem Herbstmeister-Titel im Rücken. Die Hanauer Angriffsversuche konnten spätestens von Torhüter Armin Keim vereitelt werden und folgerten in Gegenkontern, die für die Hausherren an diesem Sonntag mit einer überaus starken Quote erfolgreich abgeschlossen werden konnten. So trafen neben den Marburger Topscorern Moritz Grosser (10) und Jan Keck (5) sowie Mittelfeldakteur Matthias Döring (4) auch Bertold Kaiser, Julian Kämper und Hermann Stelzner. Die Hanauer verloren in der zweiten Halbzeit sichtlich die Hoffnung und fanden kein Patentrezept gegen die überlegene Spielweise der Marburger Mannschaft von Trainer Malte Luther. Erfolgreich zeigten sich Hanau
jedoch in ihrer guten Eckenausbeute, der die Hälfte ihrer Tore zu verdanken ist. Am Ende sahen die sechs Gästetreffer dennoch blass aus gegen den Torreigen der Hausherren. Da die punktgleichen Verfolger Höchster THC und TEC Darmstadt ebenfalls siegreich waren an diesem Wochenende, geht der spannende Kampf um den Saisonaufstieg weiter, was den Herren aus Marburg in den nächsten Wochen erneut konzentrierte und gute Leistungen abverlangen wird.

Mit einem Novum begann die 44. Auflage des Weihnachtskriteriums im Marburger Aquamar. Eisglatte Straßen machte die Anreise schon zu einer Herausforderung. Der Marburger Schwimmverein als Ausrichter trug nach Rücksprache mit den Schiedsrichtern diesem Umstand Rechnung und verschob den Start um 15 Min. Der VfL 1860 Marburg war mit den von Volker Sonthoff und Manfred Hellmann betreuten Wettkampfgruppen 3, 4 und 5 an Start. Die VfL-Youngster schlugen sich hervorragend und stellten insgesamt 16x den Sieger.  20 Silber- und 15 Bronzemedaillen sowie die 49 persönlichen Rekorde unterstreichen die gute Trainingsarbeit.

Susanna Mamchyts und Tobias Mankel waren die jüngsten Starter im VfL-Team. Die beiden achtjährigen gehören zu den hoffnungsvollen Talenten des VfL. Nach zunächst zwei sechsten Plätzen gelang dann Susanna über 50m Brust als Dritte der Sprung auf das Siegerpodest. Einen tadellosen Wettkampf lieferte Tobias ab. Sogar ein von einem anderen Starter verursachter Fehlstart konnte ihn nicht bremsen. Dem deutlichen Sieg über 50m Rücken (0:55,81) folgte Gold im 50m Freistilsprint. In Rekordzeit von 0:51,82 Min. lag er auch hier deutlich vor dem Feld. Das Tripple machte er dann schließlich über 50m Brust komplett, mit der Zeit von 1:00,72 Min. ließ er der Konkurrenz keine Chance. Im  Jahrgang 2002 kämpfen 5 VfLer um gute Zeiten und Medaillen. Mit vier Gold- und einer Silbermedaille war Christopher Lucibello einer der erfolgreichsten Teilnehmer der Veranstaltung. Überzeugen
konnte Christopher  insbesondere auf den Bruststrecken, die Siege über 50 und 100m Brust (0:54,56 / 2:01,20) nahezu die logische Folge. Dreimal Silber und zweimal Gold die Ausbeute von Eva Verstappen.  Bestzeiten gab es für die junge VfLerin über 50m Rücken (0:47,76) und 50m Freistil (0:41,60). Vier Medaillen die Ausbeute bei Jannis Sonthoff.  Musste er sich  es über 50 und 100m Freistil sowie 50m Brust nur seinem Vereinskameraden Lucibello geschlagen geben, so ging es über 100m Lagen in persönlicher Rekordzeit von 2:03,47 Min. zum Sieg. Mit Platzierungen im Mittelfeld konnte Zlata Barinova den guten Trainingseindruck leider nicht bestätigen. Ganz anders lief es bei Paula Korn. Sie setzte das Training voll um, klar das am Ende über 50m Brust und Freistil zwei deutliche neu Bestzeiten standen.

Richtig rocken ließ es Alexander Kunath, im der Wertung Jahrgang 2001 am Start. Über 50m Rücken stieg er mit Bestzeit und Bronze in den Wettkampf ein. Im 50m Freistilsprint folgte eine weitere Bronzemedaille bevor er dann über 100m Lagen auf dem Silberplatz einkam.  Das Beste hob sich Alex  bis zum Schluss auf. In neuer Rekordzeit ging es über 50m Schmetterling zum Sieg. Im abschließenden 100m Freistilrennen raste er in 1:28,26 Min. zum Sieg und pulverisierte hierbei seine alte Bestmarke um sage und schreibe 10 Sekunden. Stark verbessert auch Matthis Bieberle-Aumann, der ebenfalls 5 persönliche Rekorde aufstellen konnte. Stand über 100m Lagen und 50m Brust jeweils der undankbare vierte Rang, so gab es als Dritter über 100m Freistil (1:40,91) die ersehnte Medaille. Insgesamt 7 Medaillen gab es bei den Mädchen. Eifrigste Sammlerinnen waren Hannah Klein und Marlene Witt. Dritte im Bunde war Christina Levankova, als Dritte über 100m Rücken.

Einen starken Wettkampf lieferte Isabel Sonthoff ab. Die 11jährige steigerte sich von Wettkampf zu Wettkampf. Stand am Anfang über 100m Brust in 1:44,99 Min. Silber, so legte sie über 50m Freistil (0:36,59), 100m Lagen (1:22,49) und 50m Schmetterling (0:43,91) richtig los und schwamm jeweils ungefährdet zu Gold. Mit einem weiteren persönlichen Rekord über 100m Freistil (1:22,49) schwamm sie zu Silber und schloss damit das Wettkampfjahr ab.

Vier Medaillen erkämpfen konnte sich Sophie Kunath (Jg. 1999). Erwartungsgemäß die Medaillen  über 50m und 100m Brust. Über  50 und 100m Freistil merkte man, dass sie sich jetzt auch mit der Krauldisziplin arrangiert hat. Biss und Spritzigkeiten bescherten somit zwei weitere Bronzemedaillen. Zweimal Silber  und dreimal Bronze die Medaillenstatistik bei Martin Witt. Besondere Erwähnung verdienen die neuen Bestzeiten über 50m Schmetterling und 50m Brust. Im Rahmen seiner Möglichkeiten blieb Roman Fadajew, der über 100m Brust als Dritte sein bestes Ergebnis erzielen konnte.

Clarissa Bieberle-Aumann (Jg. 97) und Marco Klinge (Jg.98) schwammen routiniert das Programm herunter. Konnte sich Clarissa über 100m Schmetterling auf das Podium schwimmen, gelang dieses Marco über 50m Rücken, 50m Brust und 50m Freistil.

Vor heimischer Kulisse trat der VfL Marburg in drei Partien zu einem regelrechten Clubvergleich gegen TGS Vorwärts Frankfurt an. Nachdem die 2. Herren und das Damenteam zuvor leider keine Punkt einfahren konnten, sicherte das Marburger Oberligateam einen Heimsieg – und weiterhin die Tabellenführung. Hoch konzentriert agierten beide Mannschaften von Beginn an. Marburg wollte sich zunächst auf eine kluge Defensive und schnelle Konter verlassen, was sich in den vergangenen Spielen als Stärke erwies. Der erste Treffer des Spiels sollte jedoch den Gästen aus Frankfurt gelingen. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, als Mittelfeldakteur Matthias Döring einen sensationellen Schlenzer ins Tornetz katapultierte. Jan Keck setzte mit einem Konterabschluss zum 2:1 nach. Den Ausgleich wiederum lieferte eine Strafecke für die Gäste, wobei der Marburger Schlussmann Armin Keim machtlos war, nachdem er kurz zuvor einen 7-Meter abwehren konnte. Kurz vor der Halbzeit änderten die Gäste ihr Konzept, was das Spiel schlagartig veränderte: Der Wechsel aus der Raum- in eine ungewöhnliche Manndeckung über das gesamte Spielfeld verwehrte den Marburgern fortan, das Spiel in die Breite zu öffnen. Stattdessen waren lange Anspiele in die Freiräume und auf die rotierenden Stürmer die einzige Chance – mal mehr, mal weniger erfolgreich. Der letzte Treffer vor dem Pausenpfiff zum 4:2 gelang Julian Kämper, der nach schnell ausgeführtem Freischlag und einer
Doppelpasskombination erfolgreich abschloss.

Taktisch brachte die zweite Hälfte keine Innovationen. Die fortwährende Frankfurter Manndeckung wirkte für das Spiel sehr destruktiv, sorgte folglich
für ein körperbetontes Hin und Her ohne ersichtliche Strukturen. Dennoch zogen die Gastgeber den größeren Nutzen aus den großen Freiflächen und erspielten sich eine Führung von 6:2 mit Toren von Moritz Großer und Berthold Kaiser. Noch war die Partie allerdings nicht entschieden, denn Frankfurt kämpfte sich energisch immer wieder ran, erreichte den Ausgleich aber nie. Obwohl sich die Gastgeber stellenweise unnötig verunsichern ließen, blieb die gewohnte Spielstärke konstant. Neben der geschlossenen Marburger Mannschaftsleistung war der Torinstinkt des Kapitäns Moritz Großer mal wieder Gold wert: stets baute er die Führung aus und bewies auch bei den Standardsituationen (Strafecke, 7-Meter) Sicherheit. Die Schlussphase war vom gleichen Bild geprägt: Ein Frankfurter Stürmer netzte ins Marburger Tor, im Gegenzug machte Jan Keck nach einem Querpass problemlos den Sack endgültig zu. So reiten die VfL-Herren auch weiterhin auf der Erfolgswelle und Trainer Malte Luther lobte nach dem Spiel zufrieden sein „konzentriertes und taktisch diszipliniertes“ Team.

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